Römerbergwerk Meurin Nickenicher Straße, 56630 Kretz
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 Römerbergwerk Meurin

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01.05.2017

Tipp im Mai

Vom Rhein in die Welt

Die enorme Bedeutung der Bimsindustrie für die hiesige Region ist im Deutschen Bimsmuseum in Kaltenengers mit viel Liebe zum Detail veranschaulicht. Das Museum mit dem großen Außengelände ist vor allem in den warmen Monaten einen Ausflug wert. Ein spannendes Thema ist die Verbreitung der Bimssteine aus dem Neuwieder Becken in die Welt.

Von Anbeginn der Schwemmsteinproduktion ging das Verbreitungsgebiet weit über das Neuwieder Becken hinaus:

Schon 1867 bestand eine lebhafte Nachfrage aus Westfalen, Holland, Luxemburg und Süddeutschland und im Jahr 1874 berichtete die Kölnische Zeitung vom einem Versand „weit über die Grenzen der nächstgelegenen Absatzgebiete hinaus, beispielsweise bis Baiern, Elsaß, Paris, Holland und Berlin.“

Ohne eine moderne Verkehrsentwicklung wäre der rasante Aufstieg der Schwemmsteinindustrie jedoch nicht möglich gewesen, wurden die versandfertigen Steine anfangs doch noch mit Pferdewagen abtransportiert.  Auch für die Anlieferung von Steinen für Bauvorhaben in der Region oder der Transport zum Bahnhof oder zum Schiff wurden Fuhrwerke eingesetzt – auf den Straßen des Neuwieder Beckens muss es demnach ein reges Kommen und Gehen der Fuhrwerke gegeben haben.

Erst das Aufkommen der Eisenbahn mit ihrem großflächigen Verkehrsnetz schuf schließlich die Voraussetzung für die Verbreitung der Schwemmsteine: wichtige Schritte waren dabei die Einrichtung der linksrheinischen Bahnstrecke mit dem Bahnhof Weißenthurm im Jahr 1858 und der Strecke Neuwied – Köln im Jahr 1870. Mittels Eisenbahnstatistik ließ sich ermitteln, dass zu Beginn der 1890er Jahre 90 Prozent der Schwemmsteine per Bahn befördert und lediglich 10 Prozent per Schiff oder mit dem Fuhrwerk transportiert wurden. 


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